Seit 1860 hat Heuer die Zeitmessung mit neuen Erfindungen und Entwicklungen optimiert. In den langen Jahren sind viele interessante Zeitgenossen mit den Uhren in Berührung gekommen. Die Verbindung zum Motorsport bietet ebenfalls viele spannende Ereignisse. Der "The Time for action" Slogan ist aus den 70iger Jahren und zeigt deutlich die enge Verbindung zwischen Sport "Action" und den Zeitmessern. Heuer war nicht nur im Rennsport präsent sondern 1980 auch offizieller Sponsor der Olympischen Winter- und Sommerspiele.
Die Heuer Carrera ist einer der bekanntesten Sportchronographen der Uhrengeschichte. Einer der bedeutendsten Rennfahrer seiner Zeit, Manuel Fangio, war damals Partner der Marke Heuer und trug die Uhr während seiner Formel-1-Weltmeisterschaft. Um für diese Zwecke die Ablesbarkeit der Anzeigen zu optimieren, wurde der Armierungsring im gewölbten Plexiglas mit einer Fünftel Sekunden Skala versehen. Jack W. Heuer widmete die Uhr dem damals gefährlichsten Straßenrennen der Welt "Carrera Panamericana Mexico", das von Manuel Fangio gewonnen wurde.
Die Heuer Monaco mit ihrer außergewöhnlichen kantigen Form, wurde durch den Film "Le Mans" mit Steve McQueen 1970 weltbekannt. Der Kult Chronograph wurde nach der berühmten Rennstrecke in Monaco, die starke Emotionen auslöst, benannt. Zu Ehren dieses besonders schwierigen Grand Prix lanciert Heuer 1969 einen Chronographen mit ausgefallenem Design. Das quadratische, wasserdichte Gehäuse - eine Neuheit in der Geschichte der Uhrmacherkunst - beherbergt das Chronomatic-Werk, das erste automatische Chronographenwerk mit einem Mikrorotor. Heuer hat in den 70iger Jahren als einer der ersten Uhrenhersteller den modischen Trends Tribut gezollt und eine quadratische Uhr auf den Markt gebracht.
Die Heuer Monaco wurde bekannt durch den Einsatz im Film "Le Mans" mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Produktplacement wurde damals noch nicht so professionell betrieben wie heute. Zu Drehbeginn stand noch nicht fest welche Zeitmesser zum Einsatz kommen sollten. Auf Empfehlung von Jo Siffert bekam Jack Heuer eine Chance seine Uhren am Set vorzustellen. Gerd-Rüdiger Lang (Inhaber von Chronoswiss), damals bei Heuer angestellt, wurde mit einem Koffer voll Uhren zum Drehort geschickt und bot Steve McQueen die Uhren zum Einsatz im Film an. Dieser entschied sich aufgrund der außergewöhnlichen Form für das Monaco Modell und legte damit den Grundstein für den sagenhaften Erfolg dieses Chronographen.
Autavia ist eine Zusammensetzung aus AUTomobile (Kraftwagen) und AVIAtion (Flugzeuge). Die Bezeichnung wurde von Heuer ursprünglich für Dashboardtimers genutzt und erstmals 1962 auch für einen Chronographen eingesetzt. Wie alle Heuer Uhren hat auch die Autavia einen engen Bezug zum Motorsport. In den 60iger und 70iger Jahren fuhren berühmte Rennfahrer wie z.B. Niki Lauda, Jacky Ickx, Clay Regazzoni für Heuer. Der erfolgreiche Formel 1 Pilot Jo Siffert wurde damals zum Werbeträger für Heuer gewählt. Sein persönlicher Favorit aus der damaligen Kollektion wurde eine Automatic Autavia. Unter Sammlern wird diese Autavia Ref. 1163T mit weißem Zifferblatt und blauen Indexen heute noch nach ihm benannt.
Quelle: www.classicheuer.de